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Pop-Up Zeit.LAB

Auftraggeberin

Hansestadt Lübeck

In Kooperation mit

Studio QRFLD (Ausstellungsdesign)

Unsere Leistungen

Projektleitung und Prozessgestaltung, Konzeption von Beteiligungsformaten, Ausstellung und Kommunikation, Moderation und Aktivierung der Stadtgesellschaft, Evaluation und strategische Beratung.

Die Herausforderung

Wie kann Erinnerungskultur so gestaltet werden, dass sie nicht nur zurückblickt, sondern für die Gegenwart relevant wird? Mit dem Pop-Up Zeit.LAB Lübeck wird erprobt, wie ein zukünftiger Lern- und Erinnerungsort in der Stadt funktionieren kann – offen, zugänglich und im Austausch mit der Stadtgesellschaft.

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Gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und stärkerer Zustimmung zu rechten politischen Positionen gewinnt die Frage an Bedeutung, wie historische Erfahrung, demokratische Bildung und gesellschaftliche Verantwortung im Alltag sichtbar und diskutierbar bleiben können. Erinnerungskultur braucht dafür Orte, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern Begegnung und eigene Auseinandersetzung ermöglichen.

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Die Taktik

urban tactics entwickelt für das Pop-Up Zeit.LAB die Beteiligungs- und Kommunikationsstrategie, begleitet die inhaltliche Konzeption und erarbeitet mit Studio QRFLD (Potsdam) die räumliche Konzeption. Gemeinsam mit lokalen Initiativen, Ehrenamtlichen und der Lübecker Stadtgesellschaft werden bestehende Erinnerungsorte, biografische Geschichten und bislang weniger sichtbare Perspektiven zusammengetragen und diskutiert.

 

Ausstellung, World-Café, Beteiligungsformate und Evaluation greifen dabei ineinander: Das Pop-Up wird nicht als fertige Ausstellung verstanden, sondern als Test- und Resonanzraum für den zukünftigen Lern- und Erinnerungsort. Besucher:innen können eigene Perspektiven ergänzen, Leerstellen benennen und mitdiskutieren, welche Themen, Formate und Funktionen das dauerhafte Zeit.LAB künftig übernehmen sollte.

Das Ergebnis

So entsteht ein Reallabor, an dem Geschichte, Gegenwart und zukünftige Erinnerungskultur miteinander verbunden werden. Die Erkenntnisse aus Ausstellung, Veranstaltungen, Befragungen und Beteiligung fließen direkt in die weitere Entwicklung des Zeit.LAB ein.

 

Das Projekt zeigt, wie Erinnerungsorte als aktive demokratische Infrastruktur gedacht werden können: nicht als abgeschlossene historische Erzählung, sondern als offene Orte des Lernens, des Austauschs und der gesellschaftlichen Selbstverständigung.

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Link zur Website des Projektes (auf luebeck.de)

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Antonia Harre unterstützte das Projekt im Rahmen ihres Praktikums bei urban tactics.
 

Fotos: André Leisner

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